Einnahmerekord im Emissionshandel 2025 in Deutschland
Mit dem Kauf von CO2-Verschmutzungsrechten konnten 2025 mehr als 21,4 Mrd. EUR aus dem europäischen und nationalen System erzielt werden. Das sind 2,9 Mrd. € mehr als 2024, wie das Umweltbundesamt (UBA) in einer Pressemitteilung mitteilte.
Mit dem Geld aus dem europäischen und nationalen Handelssystem werden aus dem Klima- und Transformationsfond wichtige Maßnahmen zur Energiewende und zum Klimaschutz finanziert. Seit 2008 müssen CO2-Emissionen in der EU bezahlt werden. Dies gilt für Kraftwerke, Industrieanlagen sowie den Flug- und Seeverkehr innerhalb der EU.
So gibt es eine festgelegte Menge an zugeteilten Berechtigungen für CO2-Emissionen. Diese werden jährlich gesenkt, um die CO2-Emissionen schrittweise zu begrenzen. Im Jahr 2025 kostete ein EU-Zertifikat 73,86 € – nach 65 € für das Jahr 2024.
Daneben kosteten die nationalen Berechtigungen 55 € im Jahr 2025. Für das Jahr 2026 können nationale Emissionszertifikate (nEZ) erstmals in einem Preiskorridor zwischen 55 Euro und einem Höchstpreis von 65 Euro ersteigert werden.

