Der Nachhaltigkeitsrat fordert eine neue europäische Agrarpolitik

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) fordert Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik zum Erhalt der ökologischen Lebensgrundlagen, damit diese durch eine bessere Balance von Nutzung und Schutz wiederhergestellt oder mindestens erhalten bleiben. Er schlägt folgendes vor: 1. Ein neues Fördersystem, dass öffentliche Gelder an konkrete Leistungen der Landwirte koppelt, besonders im Umwelt- und Naturschutzbereich. 2. Schaffung eines eigenständigen Fonds für Natur- und Artenschutzmaßnahmen. 3. Die übrige EU-Mittel sollen in einem temporären Investitionsfonds die langfristige Umstellung auf Tierhaltung, Ackerbau, Verarbeitung, Vermarktung, Konsum auf Prinzipien der Nachhaltigkeit und die Verringerung von Lebensmittelverschwendung verwendet werden. 4. Minderung der Stickstofffreisetzungen, die Wasser, Böden und Ökosysteme belasten und das Klima, die Luftqualität und die Biodiversität beeinträchtigen. 5. Der Ökolandbau muss strategisch ausgerichtet werden, damit das in der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie anvisierte Ziel von 20 % ökologischer Landwirtschaft bald erreicht werden kann. Zurzeit liegt der Anteil in Deutschland nur bei 6,3 Prozent. Der Dialog zwischen der Landwirtschaft und Ernährung muss mit vielen Akteuren geführt...

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Eine intakte Umwelt ist das beste Geschenk, das wir zukünftigen Generationen machen können!

Kein Müllberg zu Weihnachten und danach Energiefasten!!! Das Jahr neigt sich dem Ende und wir stehen für das Jahr 2018 vor enormen Herausforderungen. Gelingt es, das 2-Grad-Ziel der Erderwärmung zu erreichen und gelingt der Einstieg in nachhaltiges Wirtschaften Zwei Vorschläge: Zum Weihnachtsfest steigt das Abfallvolumen um 20 Prozent wegen der üppigen Geschenkpackungen an. Kurz nach dem Auspacken landen sie schon oft auf dem Müll. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) empfiehlt, Verpackungen wiederzuverwenden, Recyclingmaterialien zu nutzen oder kreativ zu verpacken. Hier gibt es wertvolle Tipps für umweltfreundliche Geschenkverpackungen. So kann ein Betrag geleistet werden damit die Müllberge nicht noch weiter steigen. Verzichten Sie einfach auf umweltschädliche Verpackungen. Und damit die Energiewende endlich in Schwung kommt, setzen Sie sich kleine Energiesparziele und beginnen Sie in der Fastenzeit einfach mal mit dem Energiefasten. Viele kleine Schritte bringen auch ans Ziel. Frohe Weihnachten und für das neue Jahr 2018 Gesundheit, Glück und Erfolg. Herzlichst Ellen Enslin...

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Die Welt nachhaltiger machen mit den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen

Die Welt steht vor großen Herausforderungen, sozial wie ökologisch. Für die drängendsten Fragen wie Klimawandel, Verteilungsgerechtigkeit oder Bildung und Frieden müssen für alle Menschen Antworten gefunden werden. Die Vereinten Nationen haben für eine nachhaltige Entwicklung die gemeinsame Agenda 2030 beschlossen. Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind insgesamt 17 Ziele mit 169 Unterzielen. Sie umfassen im Gegensatz zu den Millenniums-Entwicklungszielen nicht nur die Länder des globalen Südens, sondern sie gelten für alle Länder! Es geht darum die Lebensbedingungen von vielen Menschen in den Entwicklungsländern zu verbessern, Hunger und Armut zu verringern, die Mütter- und Sterblichkeitsrate zu senken, den Schutz der natürlichen Ressourcen und vieles mehr. Es sind ambitionierte Ziele. Was neu ist, ist dass die SDGs Umweltziele und soziale und wirtschaftliche Ziele miteinander vereinen. In einem breiten, zweijährigen Konsultationsprozess wurden sie entwickelt. Neben der Politik hatten auch die Wissenschaft, die Zivilgesellschaft und die Privatwirtschaft aller UN-Länder die Möglichkeit erhalten, sich einzubringen. Mit...

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No more plastic! Verpackungsmüll reduzieren und Mehrweg steigern!

Plastik ist einer der Werkstoffe in der globalen Wirtschaft, der aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Gleichzeitig ist er eine Bedrohung von globalen Ausmaß. Riesige Plastikinseln schwimmen in den Weltmeeren. Plastik verdreckt die Strände. Die Säuberung kostet Millionen und führt am Ende in der Nahrungskette sogar zur Vergiftung des Menschen. Wenn sich nichts ändert, dann wird es bis zum Jahre 2050 mehr Plastik als Fische in den Weltmeeren geben. Plastik tötet Pflanzen und Tiere, bildet Lebensräume für Insekten, die Krankheiten übertragen und verstopft die Kanalisationen. Auch wenn sich Deutschland gerne als Musterschüler beim Umweltschutz gibt, beim Verpackungsmüll ist Deutschland Spitzenreiter in Europa. Über 17 Millionen Tonnen Verpackungsmüll werden jährlich in Deutschland produziert. Ein großer Teil sind Kunststoffverpackungen. Das ist weit mehr als im europäischen Durchschnitt. Große Mengen des Abfalls werden zudem nicht recycelt. Deshalb müssen Recyclingstrukturen aufgebaut und Mehrwegsysteme ausgebaut werden. Eine umweltfreundliche Alternative bietet Bio-Lutions an: ein patentiertes Verfahren, mit dem...

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Deutschland reißt wieder Klimaschutz-Ziele – mit Energieeffizienz-Netzwerken sparen!

Schon wieder verfehlt Deutschland seine Umwelt- und Klimaziele. 18 % des gesamten Energieverbrauchs sollen aus Erneuerbarer Energie stammen, das ist das Klimaziel für 2020 der Regierung. Diese 18 Prozent werden aller Voraussicht nicht erreicht. Nach Berechnung des Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) werden nur16 Prozent aus Erneuerbaren Quellen stammen. Beim Stromverbrauch liegt der Anteil des Ökostroms zwar bei 31,7 Prozent, aber im Bereich Wärme nur bei gut 13 Prozent und im Verkehrsbereich bei armseligen fünf Prozent, weil im Wärme- und Verkehrssektor der Energieverbrauch gestiegen ist. So verschärft sich das Klimaschutz-Problem in Deutschland. Von den 28 EU-Ländern werden 23 ihre Klimaschutzziele erreichen oder sogar übertreffen. Dabei haben sich die EU-Länder – im Gegensatz zu Deutschland – auf einen Anteil Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch in Höhe von 20 Prozent festgelegt. Für Deutschland wird nicht einmal das 18-Prozent-Ziel zu erreichen sein. Etliche Studien zeigen: Die Energiesparpotenziale in Deutschland sind enorm. Die technischen Möglichkeiten, diese Potenziale zu erschließen,...

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DNK an neue CSR-Berichtspflichen angepasst

Mit drei Monaten Verspätung hat der Bundestag endlich das Umsetzungsgesetz zur CSR-Berichtspflicht im März verabschiedet. Das Gesetz gilt für kapitalmarktorientierte Unternehmen, haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften und Genossenschaften sowie für Kreditinstitute und Versicherungen ab 500 Mitarbeiter. Bei den Standards, nach denen die nichtfinanzielle Erklärung abgegeben werden muss, sind die Unternehmen frei. Sie können „nationale, europäische oder internationale Rahmenwerke“ nutzen. Wenn sich allerdings nicht auf diese Rahmenwerke bezogen wird, dann muss dies begründet werden. Vor diesem Hintergrund gab es jetzt einen juristischen Abgleich beim Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Der DNK erfüllt alle im Gesetz genannten Aspekte vollständig. Es gab allerdings einige „Nachschärfungen“. Ebenso wurden die neuen Sustainability Reporting Standards (SRS) der Global Reporting Initiative (GRI) berücksichtigt, die ab Juli 2018 gelten, mit berücksichtigt. So wurden die Kriterientexte 1 und 2 deutlicher voneinander abgegrenzt und der Wesentlichkeitsbegriff wurde konkretisiert. Außerdem wurden die im Gesetz geforderten Beschreibungen und Ergebnisse der Konzepte, der Risiken und der Indikatoren in den Prüfprozess aufgenommen....

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Crowdfunding-Plattform place2help in der Rhein-Main-Region am Start!

In München ist die vielfach ausgezeichnete Crowdfunding-Plattform place2help schon erfolgreich dabei, für soziale und ökologische oder gesellschaftliche Projekte Geld einzusammeln. Jetzt können auch für die Rhein-Main-Region ProjektmacherInnen und Förderer auf der online-Plattform zusammen kommen. Mit place2help sollen Projekte gefördert werden, die die Region lebenswerter und nachhaltiger gestalten. Das kann von der Fassadenbegrünung bis hin zum Kulturevent reichen. Wir unterstützen diese Initiative, damit sich Engagierte, MacherInnen, Gründerinnen und Initiativen besser vernetzen können und so viele kreative Projekte umgesetzt werden können. Wenn Sie mehr erfahren wollen  ...

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Werbung in eigener Sache!

Es kommt immer wieder einmal vor, dass wir Anfragen von Studierenden für Ihre Abschlussarbeiten erhalten. Da helfen wir sehr gerne, um so den Gedanken der Nachhaltigkeit in die Wirtschaft zu tragen. Diesmal kam „audimax“ auf uns zu. In einem Sonderteil wurde die Spezialisierung in der Consulting-Branche in den Fokus genommen und man war auf uns gekommen. Gerne haben wir dort von einem aktuellen Projekt berichtet: Ein Energieeffizienz-Netzwerk für KMU. Mehr dazu gibt es bei audimax, unter 2. Fokus auf Nachhaltigkeit. Was uns besonders freut, unser Projekt hat es sogar als Best-Practice in eine wissenschaftliche Tagung vom Sustainable Europe Research Institute Germany e.V. (SERI) geschafft und wurde dort vorgestellt. Denn bei allem Idealismus geht es uns darum, wie können wir Unternehmen gewinnen, Energie- und Ressourceneffizienz aktiv in ihr wirtschaften einzubeziehen. Dafür braucht es positive Beispiele und viele Mitmacher....

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B.A.U.M.-Jahrestagung in Frankfurt

Wenn die B.A.U.M.-Jahrestagung in Frankfurt stattfindet, ist das eine Chance, sich mit Experten und Unternehmen auszutauschen, für die Nachhaltigkeit eine ganz besondere Rolle spielt. Am 17. und 18. Mai fand in der Commerzbank Arena die Jahrestagung statt. Besonders erfrischend war der Vortrag von Dagmar Fritz-Kramer von Bau-Fritz. Sie zeigte auf, wie Bau-Fritz konsequent den ökologischen „Bauweg“ eingeschlagen hat, zeigte aber auch, wo speziell in der Baubranche die großen Probleme sind: zu niedrige Recycling-Quote oder der hohe Landverbrauch. Auf großes Interesse stieß auch das Panel „Nachhaltigkeit sportlich umsetzen“, das vom Umweltforum Rhein-Main als Partner mit ausgerichtet wurde. Maike Thalmeier von der Agentur Ubermut zeigte auf, wie bei einem nachhaltigen Event die drei Säulen Planet, People and Profit miteinander verbunden werden und dass dies schon in der Konzeption mitberücksichtigt werden muss. Beim Festvortag legte der Vizepräsident des Umweltbundesamtes Dr. Thomas Holzmann den Finger in die Wunde: Anspruch und Wirklichkeit liegen bei der Nachhaltigkeit noch weit...

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Wir haben Grund zu feiern – unser Nachhaltigkeitsbericht ist fertig!

Am 30. März 2017 wurde unsere Entsprechenserklärung für das Jahr 2016 auf der Plattform des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) offiziell freigeschaltet. Jetzt sind wir DNK-Anwender Nummer 193 und hier ist sie zu lesen. Der Aufwand war überschaubar und da alle notwendigen Daten verfügbar waren, ging es reibungsloser als gedacht. Wir haben den CR-Kompass genutzt. Mit dieser webbasierten Plattform, die speziell für KMU entwickelt wurde, haben Unternehmen die Möglichkeit, kostenlos Grundlagen für eine DNK-Erklärung und einen Nachhaltigkeitsbericht zu erhalten. Wir haben uns im Laufe des Prozesses entschieden, unsere Entsprechenserklärung auszubauen und einen Nachhaltigkeitsbericht nach GRI  G4 Core zu erstellen. Ja, es hat etwas länger gedauert als geplant, aber wir finden es hat sich gelohnt. Unser Nachhaltigkeitsbericht zeigt unser Selbstverständnis zur Nachhaltigkeit. Mit 21 Seiten ist er überschaubar, aber er stellt unsere wichtigsten Nachhaltigkeitsinformationen bereit und das Wesentliche wird behandelt. In drei Jahren werden wir dann sehen, inwieweit wir unsere gesteckten Ziele erreicht haben oder...

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