FFF

Am Freitag, den 20. September war wieder die Fridays-for-future-Bewegung unterwegs. Damit die verantwortliche Politik endlich handelt, um das 1,5-Grad-Ziel der Erderwärmung noch zu ererichen. Die Politik wurde lautstark aufgefordert, konsequent zu handeln. Das von der Bundesregierung vorgelegte Klimapaket greift da zu kurz. Selbst Wirtschaftsverbände fordern mehr. Und dann der Auftritt von Greta Thunberg bei den Vereinten Nationen. Das war ein Weckruf für alle, den Kliamschutz ernst zu nehmen, endlich zu handeln und Verantwortung für die nachfolgenden Generationen zu übernehmen. Deshalb haben wir uns den Initiativen "Wirtschaft pro Klima" und "Entrepreneur for Future" angeschlossen, um dem Nachdruck zu verleihen. ...

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SDGs – für eine nachhaltige Entwicklung und bessere Welt!

Mit der Agenda 2030 wurden im Herbst 2015 ehrgeizige Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Welt, die Sustainable Development Goals (SDGs) von der UN verabschiedet. Eine Welt ohne Hunger und Armut, das sind die erklärten Ziele der Vereinten Nationen. Dazu kommen Ziele zu Gesundheit, Bildung, Gleichberechtigung oder ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Ein Drittel der 17 Ziele betreffen den Umwelt- und Naturschutz. Was bedeutet das für Unternehmen? Die SDGs werden oft als „weit weg“ vom Unternehmen und als politisches Thema gesehen. Da immer mehr kleine und mittlere Unternehmen international einkaufen und so Akteur in einer globalisierten Wirtschaft sind, sollten sie Verantwortung für die Einhaltung der Menschenrechte und eine nachhaltige Entwicklung übernehmen. Sie sollten ihre Wertschöpfungskette ganzheitlich betrachten, besonders die Lieferkette, die Nutzungsphase sowie Produktentsorgung bzw. –verwertung untersuchen. Es lohnt sich für Unternehmen, die SDGs genauer anzuschauen. Neben neuen Wachstumsmöglichkeiten können auch Risiken erkannt und reduziert werden. Aus der nachhaltigen Entwicklung für Unternehmen können sich neue Marktchancen...

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Dramatisches Artensterben – Blühwiese auf Firmengelände kann helfen!

Das fortschreitende Insektensterben hat dramatische Züge angenommen. In den letzten 25-30 Jahren sind jährlich ca. 2,5 Prozent der Insekten verloren gegangen. So würden bei  Obst und Gemüse ohne Insekten als fleißige Bestäuber die Früchte sehr viel magerer ausfallen! Dann wären sie bei der Fortpflanzung im Wesentlichen auf die Dienste des Windes angewiesen – was allenfalls bei Getreidesorten wie Reis oder Mais funktioniert. Die meisten unserer Nahrungsmittel, bis zu 75 %, sind auf die Bestäubung durch Bienen und andere Insekten angewiesen. Doch Insekten sind nicht nur für unsere Nahrungsmittel wichtig, sie sind auch eine wichtige Nahrungsgrundlage unzähliger Tiere. 60 Prozent der heimischen Vogelarten fressen hauptsächlich Insekten. Während der Brutzeit fangen auch viele weitere Vögel Insekten. So haben sie eine immense Bedeutung für die Biosphäre, ökologischer wie ökonomischer Art. Laut Roter Liste des Bundesamtes für Naturschutz ist schon mehr als die Hälfte der einst rund 560 Wildbienen-Arten Deutschlands gefährdet oder ausgestorben. Deshalb unser Tipp: Anstatt monotoner Rasenflächen oder gar Steinwüsten auf dem...

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Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit – Projekte verändern die Welt

In der Zeit vom 30. Mai bis zum 5. Juni finden wieder die „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ statt. Sie sind Teil der EUROPÄISCHEN NACHHALTIGKEITSWOCHE und sind seit 2015 darin eingebunden. Auf der Plattform vom Rat für nachhaltige Entwicklung können sich Nachhaltigkeitsprojekte präsentieren, die sich aktiv bei der Umsetzung der globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, den Sustainable Development Goals (SDGs), beteiligen wollen. Mitmachen können Privatpersonen, Vereine, Unternehmen, (Hoch)schulen, Kommunen und viele mehr. Vielleicht haben Sie ja ein Projekt, das sich eignet oder informieren Sie sich einfach, ob Sie ein Nachhaltigkeitsprojekt unterstützen wollen. Im letzten Jahr hat z. B. auch ein Unternehmen eine Nachhaltigkeitswoche durchgeführt. Die Woche hat den Mitarbeitern wertvolle Anregungen für eine nachhaltigere Lebensweise gegeben. ...

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Fridays for Future

Wir sind dabei! Ecofair Consulting zeigt sich solidarisch mit der Fridays for Future -Bewegung für stärkere Bemühungen im Klimaschutz! Wir müssen mehr für den Klimaschutz tun. Wöchentlich macht uns die neue Jugendbewegung Fridays for Future klar, viele junge Menschen nehmen den Klimaschutz ernst und gehen dafür auf die Straße. Gerade die nachfolgenden Generationen werden besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein. Da wundert es nicht, dass die junge Generation Politik und Gesellschaft auffordert, endlich mehr für den Klimaschutz zu tun. Viele Verbände, Initiativen und Unternehmen mit dem Fokus nachhaltiges Wirtschaften und die Initiative Wirtschaft pro Klima sind jetzt auch aktiv geworden. Mit einer Aktion können sich Unternehmen mit dem Anliegen der jungen Generation solidarisch erklären und öffentlich zeigen, dass sie Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen. Wir haben schon die Erklärung unterschrieben und hoffen, dass sich noch viele Unternehmen anschließen. Machen Sie mit und tragen Sie sich online ein. Ihr Unternehmen erscheint anschließend mit Logo auf der Liste...

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CSR – nicht Kür sondern Notwendigkeit für eine erfolgreiche Zukunft

Damit Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt sind, sollten sie ihre „gesellschaftliche Verantwortung in der Unternehmensführung (CSR)“ zum Prinzip machen. Denn immer mehr Menschen gehen mittlerweile davon aus, dass Unternehmen neben ihrem Unternehmenszweck auch eine Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft haben. Dies gilt für Kunden, aber auch für Mitarbeiter. Gerade bei der Mitarbeiterrekrutierung bzw. Bindung spielt eine gute CSR-Reputation eine immer wichtigere Rolle. Zu diesem Ergebnis kam die Human Capital Trends Studie 2018 von Deloitte. Unternehmen müssen mehr als nur ein Arbeitgeber sein. Der einzelne Mensch muss im Mittelpunkt stehen und Unternehmen müssen sich hin zu einer sozialen Organisation wandeln, um für MitarbeiterInnen attraktiv zu sein. Gerade für junge Menschen sind Unternehmenskultur sowie ökonomische und soziale Prinzipien von besonderer Bedeutung. Neben der Erfüllung von CSR-Verpflichtungen werden flexible Arbeitszeitmodelle, Mobile Working und gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten immer wichtiger. ...

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40 Jahre Blauer Engel

Das bekannteste Umweltlabel der „Blaue Engel“ feierte kürzlich seinen 40. Geburtstag. Es steht für anspruchsvolle Umweltkriterien bei Produkten und Dienstleistungen. So haben die Verbraucher und Verbraucherinnen ein verlässliches Gütesiegel, das unabhängig von wirtschaftlichen Interessen, eine Orientierung beim umweltfreundlichen Einkauf schafft. Mit über 12.000 Produkten, vom Smartphone über den Kopierer hin zum Recyclingpapier, wächst das Produktangebot. Erfreulich ist, dass erstmals auch zwei Textilprodukte das Umweltlabel erhalten haben. Für die Zukunft ist geplant, dass auch klimafreundliche Logistikdienste oder Mehrwegbechersysteme ausgezeichnet werden sollen. Mehr lesen unter: https://www.blauer-engel.de/de/get/producttypes/all...

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Weihnachten
Nachhaltige Entwicklung – handeln und 2019 engagiert angehen

Die Weltgemeinschaft steht vor großen Herausforderungen: unter dem 2-Grad der Erderwärmung zu bleiben und mit den natürlichen Ressourcen in der Wirtschaft verantwortungsvoll umgehen. Dafür haben die Vereinten Nationen mit den Sustainable Development Goals (SDGs) globale Ziele für eine nachhaltige Entwicklung festgelegt. Eines dieser Ziele (Nr. 12) sind verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster. Gerade in der Weihnachtszeit steigt der Müllberg um 20 Prozent wegen der „üppigen“ Geschenkverpackungen. Da ist weniger mehr. Verzichten Sie z. B. auf umweltschädliches alubeschichtetes Geschenkpapier und nutzen Sie umweltfreundliche Materialien. Es gibt mittlerweile sehr schöne Recyclingpapiere. Oder machen Sie es einfach den Japanern nach und schlagen Sie das Geschenk in ein Tuch ein. Geschirrhandtücher, Stoffservierten oder kleine Halstücher, da gibt es ein großes Angebot. Im BUND-Laden finden Sie ein vielfältiges Angebot an nachhaltigen Geschenkideen, auch für kleines Geld. Schauen Sie doch einfach rein, es lohnt sich. Eine intakte Umwelt ist das beste Geschenk, das wir künftigen Generationen für...

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Zweite Jahrestagung der Renn.west in Frankfurt

Die zweite Jahrestagung der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien WEST (RENN.west) in Frankfurt hat noch einmal deutlich gemacht, die Politik muss die konsequente Umsetzung von Maßnahmen stärker im Blick haben, damit die Nachhaltigkeitsstrategien von BUND und Ländern erfolgreich sind. Viele Initiativen, die schon in der Praxis die nachhaltige Entwicklung fördern, wurden vorgestellt. Karl Falkenberg, ehemaliger Sonderberater für Nachhaltige Entwicklung (EPSC) bei der EU-Kommission lenkte den Blick in seiner Keynote auf den Peer Review Bericht 2018 der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Obwohl in Deutschland durch den Rat für  Nachhaltige Entwicklung und viele Netzwerke das Thema Nachhaltigkeit strukturell gut verankert ist, geht die nachhaltige Entwicklung in die falsche Richtung. Ob Nitratbelastung, Stickoxidbelastung oder Genderfrage, Deutschland muss mit konkreten Maßnahmen die gesetzten Ziele erreichen, so seine Forderung. Auch Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, forderte die Politik zum Handeln auf. Die Klimaziele 2020 werden gerissen, die Minimierung des Landschaftsverbrauchs wird verfehlt, die Politik muss...

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Müll an der Küste
Mehrweg für´s Meer – alternative Mehrweg-Lösungen statt schädliches Einweggeschirr und To-Go-Verpackungen!

Im letzten Jahr fielen rund 350.000 Tonnen Abfall durch Einweggeschirr und TO-Go-verpackungen an. Dies ergab eine Studie, die der Naturschutzbund Deutschland (NABU) für 2017 in Auftrag gab. Die ist auf den großen Einsatz von Einwegprodukten zurück zu führen, der sich auch im Außer-Haus- bzw. Sofortverzehr für den Party- und Picknickbedarf der Privatpersonen widerspiegelt, vom Einweggeschirr bis hin zu den Einweg-Grillschalen, die sich dann benutzt wieder an Flussufern oder in den Parks wieder finden lassen. Wenn nicht bald gesetzliche Vorgaben gemacht werden, dann prognostiziert die Gesellschaft für Verpackungsforschung (GVM), dass diese Zahlen noch weiter ansteigen werden. Mehr als 60 Prozent sind Abfälle aus Papier, Pappe und Karton sowie die Hälfte der Kunststoffabfälle fallen auf den Verbrauch von Einwegtellern, Einwegboxen und Ähnliches für Speisen: das waren 2017 mehr als 155.000 Tonnen Abfall, allein knapp 50.000 Tonnen auf Pizzakartons. Die EU-Kommission hat gerade einen Richtlinienentwurf in der Diskussion, Einwegplastik einzudämmen und die Meere vor der Plastikflut zu...

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