Zwischenbericht des UN-Klimasekretariats UNFCCC für 2020 bleibt hinter gesetzten Zielen!

UN-Generalsekretär António Guterres fordert ehrgeizigere Zusagen der Staaten beim Klimaschutz. Um das zwei Grad Ziel oder sogar 1,5-Grad-Ziel nach dem Pariser Klimaabkommen zu erreichen, müssten die klimaschädlichen CO2-Emissionen bis 2030 zu 2010 um 45 Prozent gesenkt werden. Alle fünf Jahre sollen Staaten ihre Beiträge zum Klimaschutz überarbeiten, damit ein Zwischenbericht des UN-Klimasekretariats vorgelegt werden kann. Die jetzt vorgelegten neuen Klimaschutzpläne von 75 Ländern reichen aber bei weitem nicht aus. Von den größten CO2-Emittenten wie z. B. China, USA oder Japan wurden bisher keine neuen Klimaschutzpläne mit ambitionierteren Zielen eingereicht. Aufgrund der vorliegenden Klimaschutzpläne könnte gerade einmal der CO2-Ausstoß um ein Prozent bis 2030 verringert werden, kritisieren die Vereinten Nationen. ...

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Nachhaltigkeitsblog
Warnung vor bis zu vier Grad Temperaturanstieg!

Die letzten drei heißen Sommer haben es gezeigt, der Klimawandel lässt die Temperaturen weltweit steigen. Trotz Corona geht die CO2-Konzentration weiter. Das in Paris vereinbarte Ziel, deutlich unter dem Zwei-Grad-Temperaturanstieg zu bleiben, kann so nicht erreicht werden. Nach aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes steuert die Entwicklung auf drei bis vier Grad zu. Das Jahr 2020 war nicht nur das zweitwärmste seit dem Beginn der Aufzeichnungen in Deutschland, sondern auch weltweit. In Deutschland hat sich die Mitteltemperatur um 1,6 Grad erhöht. Es braucht mehr und konsequente Maßnahmen zum Eindämmen des Temperaturanstiegs.  Es wird Zeit, dass alle Akteure ernsthafte und konsequente Maßnahmen einleiten: Umstieg auf erneuerbare Energien, umweltfreundliche Mobilität, ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft und CO2-Neutralität. ...

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Ecofair Consulting ist bei der BAFA gelistet!

Seit dem 01. Januar 2021 wurde die Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows um zwei Jahre verlängert. Als gelistetes BAFA-Beratungsunternehmen (Nummer 185812) für das Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows", sind die Beratungsleistungen für kleine und mittlere Unternehmen von Ecofair Consulting jetzt förderfähig. Unternehmen können sich von uns zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der nachhaltigen Unternehmensführung beraten lassen. Ebenso erhalten Unternehmen in Schwierigkeiten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.Dies gilt für junge Unternehmen, die noch nicht länger als zwei Jahre am Markt sind. Sie erhalten bei bis zu 4.000 € Beratungskosten 50% Fördergeld, in den neuen Bundesländern sind es sogar 80%. Dies gilt für junge Unternehmen, die noch nicht länger als zwei Jahre am Markt sind. Sie erhalten bei bis zu 4.000 € Beratungskosten 50% Fördergeld, in den neuen Bundesländern sind es sogar 80%. Für Bestandsunternehmen liegt die Grenze bei 3.000 € Beratungskosten. Sie erhalten 50% Fördergeld. Nutzen Sie...

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Nachhaltigkeitsblog
Der neue CO₂-Preis

Zum 1. Januar 2021 ist das Tanken und Heizen mit fossilen Brennstoffen teurer geworden. Der neue CO2-Preis startet 2021 mit 25 Euro pro Tonne für Benzin, Heizöl und Erdgas. Damit sollen Investitionsentscheidungen beeinflusst werden und klimafreundliche Alternativen gewählt werden. In den folgenden Jahren bis 2025 sollen dann CO2-Zertifikate jährlich um 5 Euro bis 55/65 Euro ansteigen. Dies soll ein Anreiz auf den Austausch klimaschädlicher Heizungen und PKWs sein. Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung sollen über Förderprogramme und Entlastungen zurückgegen werden. CO2-Abgabe als marktwirtschaftliches Instrument reicht allerdings nicht aus. Umweltschützer und Umweltbundesamt fordern weiter Maßnahmen und halten rechtliche Vorgaben notwendig. Hier sind z. B. verschärfte Vorschriften für PKW- und LKW-Flotten oder eine erheblich beschleunigte Sanierung im Gebäudebestand notwendig. ...

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Weihnachten
Weihnachten anders feiern – davon haben alle etwas!

Die hohen Zahlen der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen hinterlassen ihre Spuren. Lassen Sie uns Weihnachten nachhaltiger und verantwortungsvoller feiern. Weniger ist dieses Jahr mehr! Bei den Kontakten und beim Ressourcenverbrauch. Wir haben die einmalige Chance, Weihnachten nicht zu einer Konsumschlacht verkommen zu lassen, sondern Umwelt und Klima zu schützen, denn das tut not. Immer früher kommt der so genannte Earth Overshoot Day (Erdüberlastungstag). An diesem Tag hat die Menschheit schon die Ressourcen für das gesamte Jahr verbraucht. Hier einige Tipps ÖkotannenbäumeRegional und ökologisch erzeugte Christbäume sind erste Wahl.In etlichen kommunalen Wäldern gibt es sogar die Möglichkeit, den Weihnachtsbaum selbst zu schlagen. GeschenkeUnterstützen Sie den örtlichen Einzelhandel oder schauen Sie sich in den Naturkost- oder Eine-Welt-Läden um. Hier erhalten Sie gute Qualität zu fairen Preisen. Nüsse, Kaffee, Tee und Schokolade, viele Fair-Trade Produkte sind sogar Bioprodukte. WeihnachtsmenüAchten Sie beim Weihnachtsmenü auf die Herkunft des Fleisches: Fleisch aus regionaler und artgerechter Weidehaltung, Wild aus heimischen...

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Frauenanteil in deutschen Dax-Vorständen gesunken!

Viele Studien belegen, diverse Führungsteams wirken sich positiv auf Unternehmen aus: Sie sind profitabler, innovativer und langfristig erfolgreicher. Das hat sich leider noch nicht in der deutschen Wirtschaft herumgesprochen. Nach einer aktuellen Studie der AllBright-Stiftung ist der Frauenanteil zum 1. September 2020 in der Führungsetage der 30 Dax-Unternehmen sogar noch von 14,7 auf 12,8 Prozent gesunken. Dem Stand von 2017. Da wundert es nicht, dass im internationalen Vergleich Deutschland weit zurückgefallen ist, während in anderen Staaten die Zuwächse des Frauenanteils zwischen 0,8 Prozent (USA) und 2,6 Prozent (Polen) sogar stiegen: in den USA auf 28,6 Prozentin Schweden auf 24,9 Prozentin Großbritannien auf 24,5 Prozentin Frankreich auf 22,2 Prozentund in Polen auf 15,6 Prozent Besonders blamabel ist, dass bei elf-Dax-Konzernen nicht eine Frau im Vorstand zu finden ist! Gerade in der Krise sollte Vielfalt als Perspektive genutzt werden. Diese Entwicklung passt nicht zum vielbeschworenen Selbstverständnis eines fortschrittlichen westlichen Industrielandes. Da ist die Konkurrenz im Ausland schon...

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Müll an der Küste
Recyclingquote bei Kunststoffverwertung in Deutschland auf Rekordtief!

Im Jahr 2018 wurden von den Kunststoffverpackungen 1,7 Millionen Tonnen (53 Prozent) „thermisch verwertet“, was nichts anderes bedeutet, dass die Kunststoffverpackungen einfach verbrannt wurden. Neue Kunststoffverpackungen enthalten nur sechs Prozent Rezyklat (recycelter Kunststoff). So ist die Recyclingquote auf 46,4 Prozent gesunken, während es 2012 noch 47 Prozent waren und in 2016 sogar mit 48,4 Prozent der bisherige Höchstwert erreicht wurde. Abfallvermeidung und Mehrwegsysteme müssen verbindlich werden. Daneben braucht es ausreichend Recyclingstrukturen, damit die Plastikmüllmengen in Deutschland nicht weiter anwachsen, sondern der Einstieg in die Kreislaufwirtschaft gelingt. Diese Plastikkrise ist nur zu lösen, wenn wir eine sichere Kreislaufwirtschaft etablieren und die Produktion von Einwegplastik drastisch reduziert wird. Daneben müssen Produkte und Verpackungen schadstofffrei hergestellt werden. Es müssen Abfallvermeidungsziele, Mehrwegquoten und Mindesteinsatzmengen für Rezyklate vereinbart werden. Selbstverständlich müssen Produkte aus Recyclingmaterial genauso sicher sein wie solche aus Neumaterial, sie müssen die gleichen strengen Anforderungen in Bezug auf Schadstoffgehalte einhalten. bund.net/service/publikationen/detail/publication/wege-aus-der-plastikkrise/(öffnet in neuem Tab) Dies fordert das...

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Ab Juli 2021 ist Einwegplastik verboten!

Mit einer EU-Verordnung zur Verbannung von Einwegplastik-Produkten müssen die Mitgliedsstaaten diese Richtlinie in eigenes Recht umsetzen. So wurde beschlossen, dass bestimmte Plastik- und Styroporgegenstände ab Juli 2021 verboten sein sollen. Im Juni 2020 hat die Bundesregierung dazu einen Vorschlag auf den Weg gebracht. Nach dem Verband kommunaler Unternehmen machen Plastik-Einwegverpackungen bis zu einem Fünftel des Abfalls auf den Straßen aus. Kritiker fordern, dass Deutschland als Vorreiter voran gehen muss und der bisherige Vorschlag nachbessert werden muss. Nur Einwegplastik-Produkte zu verbieten reicht nicht aus. Denn wenn diese einfach durch andere Einweg-Materialien ersetzt werden, wird das Problem der hohen Müllberge nur in die Zukunft verschoben. Es braucht verbindliche Vorgaben, mit denen z. B. Mehrwegsysteme gefördert und flächendeckend eingesetzt werden. So müssten Handel und Industrie verpflichtet werden, Mehrwegsysteme wie Pfandboxen und wieder befüllbare Mehrwegflaschen und -taschen zu etablieren. Nach der EU-Einwegplastikrichtlinie sollen auch die Hersteller bei der Entsorgung der Plastikabfälle beteiligt werden. Dafür fehlt noch eine...

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Erdüberlastungstag 2020 – Kreislaufwirtschaft muss kommen

Wir leben über unsere Verhältnisse! Am Samstag, den 22. August war es wieder soweit: Alle Ressourcen, die jetzt noch verbraucht werden, können bis zum Jahresende nicht mehr nachwachsen, so die Non-Profit-Organisation Global Footprint. Jährlich wird der „Earth Overshoot Day errechnet. Diesmal liegt er zwar drei Wochen später als letztes Jahr, aber das ist kein „Fortschritt“, so ein Sprecher von Global Footprint. Durch die Corona-Pandemie sank der Ressourcenverbrauch zwar um 10 Prozent, aber um ein ökologisches Gleichgewicht herzustellen, braucht es gesteuerte und erforderliche Maßnahmen. Es werden noch immer 1,6 Erden verbraucht, um den Ressourcenhunger auszugleichen. Aus Klima- und Umweltgründen, aber auch aus Knappheitsgründen muss es ein Umdenken geben. Zwar wird schon seit Jahren über die Kreislaufwirtschaft diskutiert, aber die Ressourceneffizienz hat zu lange in den Diskussionen im Fokus gestanden. So kamen Recyclingquoten im Sinne des Ressourcenschutzes nicht so voran wie gehofft. Gerade für Kunststoffe und Verpackungen muss noch viel getan werden. Hier...

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Globale Lieferketten – Risikomanagement in Zeiten vom Coronavirus?

Eigentlich sollten es selbstverständlich sein, dass Unternehmen auch in Drittstaaten vehement gegen Menschenrechtsverletzung vorgehen. Aber große Wirtschaftsverbände, die in der globalen Wirtschaft einen Vorbildcharakter hätten, wehren sich gegen verbindliche Regelungen. Ob Massaker in Platinminen oder der Einsatz von verbotenen Pestiziden in Brasilien und Südafrika, Beispiele gibt es viele, dass große Unternehmen wie BASF oder Bayer hier gerne wegschauen und die Gesundheit der Bewohner*innen und Landarbeiter*innen auf´ s Spiel setzen. Daraus ergab sich die Forderung, dass endlich ein Gesetz deutsche Unternehmen im Ausland in die Pflicht nehmen soll. Durch Sanktionen bei mangelnder Sorgfaltspflicht oder Fahrlässigkeit sollen die Menschenrechte und die Umwelt geschützt werden. Ende 2016 verabschiedete die deutsche Regierung den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP). Unternehmen sollen Verantwortung für Menschenrechte und die Umwelt in ihren Lieferketten übernehmen. Bei Fahrlässigkeit, Vorsatz und mangelndem Engagement drohen ihnen Sanktionen. Durch ein Monitoring soll geprüft werden, ob die freiwillige Selbstverpflichtung ausreicht, oder ob nicht doch ein nationales...

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