Energiewende
Staatengemeinschaft auf 2,5 Grad bei Klimaerwärmung – 1,5 Grad-Ziel droht zu scheitern

Der aktuelle Bericht des UN-Klimasekretariat zeigt, selbst wenn alle Staaten ihre vereinbarten Klimaprogramme erfolgreich umsetzen, landen wir bei 2,5 Grad. Das ist zwar niedriger als noch letztes Jahr angenommen, aber weit entfernt vom 1,5 Grad Ziel. Da auch noch nach 2030 die CO2-Emissionen steigen würden, müssten die nationalen Klimaschutzpläne verschärft werden, damit sie erfolgreich in den nächsten acht Jahren umgesetzt werden können. Nur 24 Staaten haben nach der Klimakonferenz in Glasgow angepasste Pläne vorgelegt. Da dürfen wir gespannt sein, ob bei der nächsten Klimakonferenz COP 27 in Sharm el Sheik dazu viel erreicht wird. Schauen wir uns die Entwicklung in Europa an. Sollten doch bis 2030 die CO2-Emissionen um 55 Prozent reduziert werden. Die Klimaschutzmaßnahmen in den EU-Ländern reichen bisher allerdings nicht aus, um das Ziel zu erreichen. Deutschland hat mit dem Klimaschutzplan 2045 seine CO2-Minderungsziele für 2030 von 55 Prozent auf 65 Prozent erhöht. Dies bedeutet vom Basisjahr 1990 mit 1.248...

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gruener Paragraph
Fit für CSRD?

Aus der Non-Financial Reporting Directive (NFRD) der EU wird die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)* und– viele Unternehmen in Deutschland sind betroffen. Dieser Rechtsrahmen soll gewährleisten, dass konsistente und kohärente Nachhaltigkeitsinformationen veröffentlicht werden. Durch die CSRD soll mehr Transparenz in die Lieferketten und in die Vorstandsetagen gebracht werden. Unternehmerische Sorgfaltspflicht wird explizit nicht nur als soziale, sondern auch als ökologische Notwendigkeit gesehen - ebenso wie die Offenlegung von Informationen zur Diversität als auch die Vorgabe, das Geschlechtergleichgewicht im Vorstand herzustellen. Durch den Vorschlag zur CSRD wird die Berichtspflicht von bisher ca. 550 berichtspflichtigen Unternehmen (CSR-RUG) auf ca. 15.000 Unternehmen in Deutschland erweitert werden. Es ist ein Stufenmodell in der Diskussion, dass ab dem Berichtsjahr 2024 für Unternehmen gelten soll, die schon unter die NFRD fallen. Ab 2026 müssen dann auch große Unternehmen für das Berichtsjahr 2025 berichten, die noch nicht unter das NFRD fielen, wenn zwei der drei der Kriterien zutreffen: ab 250 Mitarbeiter,...

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Energiewende
Energieeffizienz jetzt!

Durch den Ukrainekrieg ist uns schlagartig vor Augen geführt worden, welche Auswirkungen die Gasabhängigkeit von Russland für uns hat. Wir müssen unsere Energieversorgung unabhängig von Autokraten sicherstellen und fossile Energieträger wie Öl und Gas reduzieren. Wir brauchen eine dezentrale Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren – im Einklang mit Natur- und Klimaschutz. Gleichzeitig müssen wir als Gesellschaft unseren Energieverbrauch deutlich reduzieren. Hier ist die Politik gefordert, Anreize für mehr Energieeffizienz zu schaffen, aber auch die Wirtschaft und Industrie sind gefordert. Nutzen Sie die zahlreichen Förderprogramme, die die Energieberatung und die Energieeffizienz im Unternehmen unterstützen. Hier geht es zu den Förderprammen der KfW: Energieberatung Modul 1, Modul 2 Energieaudit Contracting ...

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Fleißige Helferinnen auf Blume
Jeder kann etwas für die biologische Vielfalt tun – mehr als nur Blühwiesen und Insekten!

Die biologische Vielfalt ist gefährdet, in Deutschland ebenso wie weltweit. Die Roten Listen, also die Verzeichnisse der gefährdeten, verschollen und ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten, Artengesellschaften und Biotoptypen, werden immer länger. Gründe dafür sind oftmals die übermäßige Nutzung der natürlichen Ressourcen, eine intensive Landwirtschaft und die hohe Flächeninanspruchnahme, etwa für Infrastrukturmaßnahmen, wodurch Lebensräume beeinträchtigt und zerstört werden. Dann kommt noch der vom Menschen verursachte Klimawandel dazu, und beeinträchtigt Arten und Lebensräume vor Ort. So ist auch die Lebensgrundlage der Menschen gefährdet, denn die biologische Vielfalt hat für jeden Einzelnen einen Nutzen. Und ist die biologische Vielfalt erst einmal verloren, lässt sie sich nicht wiederherstellen. In Deutschland drohen ca. 35 Prozent der einheimischen Tierarten auszusterben, von den Pflanzenarten sind es 26 Prozent. Der Mensch ist auf die Vielfalt der Natur angewiesen. 75 Prozent aller Nahrungspflanzen müssen bestäubt werden. Seit Ende der 90-ziger Jahre ist die Zahl der Insekten um 80 Prozent in...

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Welt von Morgen
Erdüberlastungstag 2022 wieder früher – am 4. Mai schon alles verbraucht!

Jedes Jahr kommt der sogenannte „Erdüberlastungstag" immer früher im Jahr. Wenn alle Menschen so leben würden wie wir Deutschen, dann wäre das Ressourcen-Budget für das Jahr 2022 schon am 4. Mai verbraucht. Dies hat Global Footprint Network berechnet. Die Organisation berechnet anhand des ökologischen Fußabdrucks den Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day). Der Wert ist ein Indikator für die Nutzung der biologischen Kapazität und Regenrationsfähigkeit sowie die Auswirkungen menschlichen Handels auf die Umwelt. Unsere Ressourcen sind endlich: es wird mehr CO2 ausgestoßen als Meere und Wälder absorbieren können, es werden zu viele Fische gefangen als dass sich die Bestände erholen können und es werden mehr Bäume gefällt als nachwachsen können. Am Earth Overshoot Day übersteigt die Nachfrage der Menschen die ökologischen Ressourcen und Dienstleistungen für das Jahr. Letztes Jahr war der Tag erst am 29. Juli. Mehr dazu beim Umwelt Bundesamt ...

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Kreisdiagramm Treibhausgase
Mit Strategie zur Klimaneutralität – von den Besten lernen!

War die Hoffnung, durch die Corona-Krise den CO2- Ausstoß dauerhaft zu reduzieren, zeigen die Zahlen für 2021 keine Trendwende, sondern einen Anstieg von 33 Millionen Tonnen bzw. 4,5 Prozent. Besonders in der Energiewirtschaft und der Industrie zog der Ausstoß an. Aber auch im Verkehrsbereich stiegen die CO2-Emissionen. Nun wollen viele Unternehmen klimaneutral werden, um die CO2-Emissionen dauerhaft zu senken. Dies hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Unternehmensvereinigung Future untersucht und festgestellt. Das ist kein nicht einfacher Weg. Viele Unternehmen wollen zwar klimaneutral werden, aber über ihre Strategien dazu informieren sie zu wenig. Ost ist auch unklar, was sie darunter verstehen. Auch der Umgang mit den Lieferantenbeziehungen wurde in der Studie untersucht. Schauen Sie doch einfach mal rein, wie es die ausgezeichneten Unternehmen Telekom, Rewe-Gruppe, Merck oder die Mittelständler Assmann, Lebensbaum und Neumarkter Lammsbräu machen. ...

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PV-Anlage
Treibhausgasemissionen wieder gestiegen – PV-Anlagen auf die Dächer!

Im Jahr 2021 wurden in Deutschland rund 762 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – das waren gut 33 Millionen Tonnen oder 4,5 Prozent mehr als 2020. Der Anstieg wurde im letzten Jahr ist insbesondere durch den Energiesektor verursacht: mit einem Plus von 27 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente! Wegen gestiegener Stromnachfrage und geringerer Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wurde verstärkt Kohle zur Stromerzeugung genutzt. Wir brauchen ein höheres Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, um den Anteil bei der Stromerzeugung bis 2030 auf 80 Prozent zu steigern. Es gibt so viele Gewerbehallendächer, die sich für eine PV-Anlage eignen. Lassen Sie sich doch die Installation einmal durchrechnen. Mit einem Eigenstrommodell bekommen Sie günstigen Ökostrom und können auch noch Ihr E-Auto umweltfreundlich „betanken“. ...

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menschenrechte
EU will Lieferketten stärker unter die Lupe nehmen!

Mit dem deutschen Lieferkettensorgfaltsgesetz hatte der Gesetzgeber festgelegt, dass Unternehmen mit mindestens 3.000 Mitarbeiter*innen ab dem Geschäftsjahr 2023, ab dem Geschäftsjahr 2024 sogar ab mindestens 1.000 Mitarbeiter*innen besondere Verantwortung für ihre Lieferketten übernehmen müssen.  Nun ist auf EU-Ebene eine Verschärfung geplant. Unternehmen ab 500 Mitarbeiter und einem Umsatz von 150 Mio. €  sollen für ihre Lieferketten Verantwortung übernehmen. Hinzu kommen noch Unternehmen, die mehr als die Hälfte ihres Umsatzes in einem sogenannten „Risikosektor“ wie z. B. Textilbranche oder auch die Lebensmittebranche sowie die Förderung von Rohstoffen.  Während das deutsche Gesetz nur die direkten Zulieferer betrifft und keine Haftung beinhaltet, will die EU eine Verknüpfung von Aufsicht über die Lieferketten und Bonuszahlungen. Die Unternehmen sollen für die Kontrolle von Umwelt-, Klima- und Menschenrechtsverstößen in Drittstaaten verantwortlich gemacht werden. ...

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Klimademonstration
1,5 Grad Ziel fest im Blick

Letztes Jahr haben wir uns sehr gefreut. Wurden wir doch bei einer Studie des Burda Verlags (Focus-Business Magazin) als ein Unternehmen mit „Top-Klima-Engagement“ in Deutschland ausgezeichnet. 130 Unternehmen befinden sich in der Liste. Es freut uns, dass unser Klimaschutz-Engagement gewürdigt wurde. Wir haben eine kleine CO2-Bilanz (Scope 1-3) und uns Klimaschutzziele mit 10 Prozent CO2-Reduktion jährlich gegeben. Unser langfristiges Ziel ist natürlich ein CO2-neutraler Geschäftsbetrieb und wollen dies bis 2035 geschafft haben. Deshalb unterstützen wir auch Entrepreneur4Future. Für das abgelaufene Jahr 2021 werden wir selbstverständlich die restlichen CO2-Emissionen wieder kompensieren. Seit Januar unterstützen wir auch die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima. ...

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Weihnachten
1,5 Grad Ziel muss gelingen!

Das zweite Corona-Jahr hat uns viel abverlangt. Jetzt heißt es, sich an die Herausforderungen wagen. Die Dringlichkeit der Themen Nachhaltigkeit, Klimawandel und Biodiversität sehen wir täglich. Immer mehr Menschen nehmen sich dieser Themen an, um einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Wirtschaft zu leisten. Das ist für uns Ansporn und da wollen wir im nächsten Jahr anknüpfen und gemeinsam dafür sorgen, dass 2022 geprägt wird von Tatendrang, Miteinander und Umsetzung. Wir wünschen allen eine erholsame und besinnliche Weihnachtszeit, damit wir mit Elan, Leichtigkeit und Glück in ein gutes, gesundes Jahr 2022 starten können und die ...

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