Heute ist Erdüberlastungstag – der Tag kommt immer früher!

Letztes Jahr kam der Tag drei Wochen später. Da gab es noch den Corona-Effekt, der aber nicht lange anhielt. Der Erdüberlastungstag, engl. Earth Overshoot Day, wird jährlich von Global Footprinting Network ermittelt. Er zeigt an, ab wann die Menschheit durch ihre Wirtschaftsweise und ihr Konsumverhalten mehr Ressourcen in Anspruch nimmt, als durch ökologische Kreisläufe innerhalb eines Jahres sich auf natürliche Weise regenerieren können. euern. Expert:innen errechnen in einem komplizierten Verfahren, wann der durchschnittliche theoretische Flächenbedarf der Menschheit etwa für Urbanisierung, Nahrungsmittelanbau und industrielle Produktion die Möglichkeiten der Erde übersteigt, sich zu regenerieren.

Einer der Gründe ist unter anderem der hohe Energieverbrauch, der CO2-Ausstoß durch den Verkehr und die Massentierhaltung, sowie die Verunreinigung von Böden, Luft und Grundwasser. Die Auswirkungen der Klimakrise, des Artensterbens und des Raubbaus an der Natur sind schon heute spür- und sichtbar. Deshalb ist es zwingend notwendig, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und mehr Ressourcen einzusparen. Wenn wir so leben würden wie in Deutschland, dann bräuchte es drei Erden, um den Ressourcenhunger zu decken. Weltweit gesehen liegen wir bei 1,7 Erden.

Hier geht es zur Weltkarte, die den ökologischen Fußabdruck der einzelnen Länder darstellt.