Nachhaltigkeitsblog

Studie zu Hitze beziffert Kosten in Milliardenhöhe für Wirtschaft!

Die dritte Hitzewelle im Juli hat mit Höchstwerten von 36,6 Grad C deutlich gemacht, auch Unternehmen müssen sich damit befassen, denn die Hitze belastet nicht nur die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten, sondern Unternehmen sollten auch ihre Wettbewerbsfähigkeit überprüfen. Dazu gibt eine Studie der Prognos AG wertvolle Hinweise, mit welchen ökonomischen Folgen bei hohen Temperaturen am Arbeitsplatz zu rechnen ist. Für präventiven und klimagerechten Arbeitsschutz braucht es frühzeitige Maßnahmen. Diese Investitionen sind nicht nur ein wichtiger Baustein für die Klimaanpassung, sondern schützen die Beschäftigten, sichern deren Leistungsfähigkeit und können so hohe Folgekosten vermeiden.

Nach der Studie kostet ein Hitzetag (≥ 30° C) die deutsche Wirtschaft ca. 431 Mio. Euro. Der größte Kostenblock entfällt mit 97 % auf Produktionsverluste, danach kommen mit ca. 13 Mio. Euro Kosten für Krankheit und Unfälle.

Durch Klimaprojektionen muss für die Zukunft von 2031 bis 2060 mit durchschnittlich fünf bis zehn zusätzlichen Hitzetagen gerechnet werden.

Neben den Risiken zeigt die Studie aber auch Chancen auf, wie durch Maßnahmen dem entgegengewirkt werden kann. Best-Practice-Beispiele zählen einfache technische Schutzmaßnahmen wie Verschattung und Begrünung, organisatorische Maßnahmen wie beispielsweise angepasste Arbeitszeiten und Pausenregelungen sowie personenbezogene Maßnahmen wie etwa Schulungen und Schutzausrüstung auf.

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